DynaLex - Gemeindeprofile im Detail

Arbeitsbereich

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Nach einem normalen theologischen Werdegang - Uni, Vikariat in Osterode/Harz, trat ich meine erste Stelle als Gemeindepastorin in Wolfsburg an. Ein Schwerpunkt meiner gemeindlichen Arbeit war die  Seelsorge und so habe ich in diesem Bereich eine intensive, seelsorgliche Ausbildung gemacht. Seit 1996 arbeitete ich dann als Krankenhausseelsorgerin in einer onkologischen Klinik, schloss in den folgenden Jahren meine Fortbildung als Supervisorin ab und habe mir  seither im Bereich Hospiz und Palliativ eine supervisorische Feldkompetenz  erworben. 

 

Seit 2007 bin ich die Landeskirchliche Beauftragte für Hospiz – und Palliativarbeit. Die Stelle hat ihren Dienstsitz in der medizinischen Hochschule, eine Anbindung mit Gottesdiensten und Rufbereitschaft, die ich für wesentlich halte, um den Kontakt zur seelsorglichen Praxis nicht zu verlieren.

 

      
Zu meinen Aufgaben gehört es auf der einen Seite, die Hospizkultur zu stärken bzw. zu implementieren: Vorträge, Fort – und Weiterbildung für Ehrenamtliche, Beratung und Moderation. Die Begleitung Sterbender und Schwerstkranker ist zunächst ja mal eine christliche Kernkompetenz, die in den letzten Jahren von der hospizlichen Bewegung übernommen wurde. Es ist eine spannende Herausforderung, hier die Hospizkultur als eine nicht konfessionelle Bewegung und die seelsorglichen Aufgaben der Kirche in Kontakt zu bringen.

Auf der anderen Seite gehört es zu meinem Arbeitsbereich, in der palliativen Versorgung die Säule der Seelsorge zu vertreten – aber auch umgekehrt in Gemeinden und Kirchenkreisen die palliativen Möglichkeiten vorzustellen und die Auswirkung auf die häusliche Versorgung gerade im Bereich der Seelsorge zu bedenken. Im Moment beobachte ich, dass die Medizin in der Palliativcare vorherrschend ist, was ja zunächst mal gut und wichtig ist, da die Schmerzbewältigung einen großen Bereich in der Versorgung ausmacht. Zu einer palliativen Kultur gehört es meines Erachtens jedoch ebenso, dass alle an der Versorgung Beteiligten in einem guten Kontakt miteinander sind, von den Möglichkeiten und Stärken der jeweils anderen Berufsgruppen wissen, dass die Berufgruppen kooperieren und nicht versuchen, in Konkurrenz miteinander zu geraten. Das wäre schade und hier sehe ich im Moment noch Handlungsbedarf. Da sich Hospizidee und  Palliativversorgung  in der BRD nebeneinander entwickelt haben, braucht es in Zukunft ein Zusammenwachsen, denn das eine geht nicht ohne das andere.
 

Hilfe
Verfasser(-in): ap

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Tagen
Leben geben,
Rücken stärken,
Autonomie respektieren,
Ansehen schenken

Do. , 19.10.2017

ANMELDUNG - REGISTRIERUNG


Hospiz- und Palliativarbeit
Mitarbeitende


Landeskirchliche Beauftragte
Pastorin Andrea Peschke
Tel.: 05103 5248045

Zentrum für Seelsorge
Blumhardtstr. 2 A
30625 Hannover

[Foto]

eMail  

 



Ich stehe zur Verfügung für:
Beratung von     Hospizgruppen/Vorständen etc


Vermittlung von Kontakten zu Hospizgruppen


Fort-und Weiterbildung für Haupt-und Ehrenamtliche aus der Hospiz-und Palliativarbeit


Vorträge


Team/Gruppen/ oder Einzelsupervisionen


Informationsveranstaltungen in Kirchenkreisen o.ä.


Beratungen und Hilfen bei finanziellen Unterstützungen und Mitteln aus der Hospizkollekte


Ich kooperiere mit

LAG - Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Niedersachsen


PAG - Palliativarbeitsgemeinschaft Niedersachsen


Hospiz-Stiftung-Niedersachsen


Landeskirchlichen Beauftragten anderer Kirchen


Konferenz der SeelsorgerInnen